„Sieht aus wie ein Lager“, gebe ich zu. „Eins für und mit Zeitersparnis“, bin ich mir sicher.
Nach dem stundenlangen Aufräumen und Beschriften von verschiedenen Boxen, Behältern und Schachteln sieht das Regal mit dem Hauswirtschaftszeugs besser aus als zuvor.
Beruhigender.
Das Suchen wird jetzt insgesamt einfacher. Eingekauft werden sollen nur noch Dinge, die wir wirklich, nachweislich nicht schon dahaben.
Und die ewige Fragerei „Wo ist … ?!?“ sollte aufs Minimum reduziert werden.
Schrauben und Nägel sind weitgehend voneinander getrennt; ich weiß jetzt immer, wo die vielen Bilderhaken sind; Putzmittel stehen nicht mehr neben den Lebensmittelvorräten und die Boxen mit dem übriggebliebenen Allerlei sind sorgfältig beschriftet.
Neue Batterien und Akkus landen in einem Karton, der einfach „Neu“ heißt, für entleerte ist der Karton mit dem originellen Namen „Alt“ vorgesehen.
Manche der Etiketten sprechen mit doppelter Zunge: So steht auf dem Karton mit den Corona-Masken die nachdenklich machende Bezeichnung „Maskendeal“ drauf.
Sei’s drum.
Schlechte Zeiten sollte man bekanntlich vorbeiziehen lassen können. Aber wir brauchen die Masken als Staubschutz bei Renovierungsarbeiten, sonst wären sie längst entsorgt worden.
Manche der vergessenen und wieder gefundenen Dinge lösen ein Kreativitäts-Hirngewitter aus: „Das könnte man doch … hm … oder aber …“
Freude pur.