Rezepte sind auch dazu da

„Ich habe eine Idee. Normalerweise sollte man ja bei Gebäck nicht improvisieren, aber … mal schauen.“

  • Unser Kochbuch verlangt dafür 250 g Mehl.
    Ich entscheide mich für das Doppelte: einmal den Ofen dafür aufheizen, backen und länger was davon haben.
    Also zerkleinere ich 350 g Müsli in 30 Sekunden, und zwar drei verschiedene Sorten, und nehme 150 g Weißmehl dazu.
  • 125 g Butter sind heute 250 g Butter. Seit heute Morgen auf Zimmertemperatur gebracht.
  • Ein Ei … bleibt ein Ei. Ebenso die Prise Salz.
  • Und Zucker? Den schütte ich nach Augenmaß dazu, aber nicht zu viel, wegen der süßen Müslianteile. Und noch ein Päckchen Vanillezucker, obwohl er nicht im Rezept für den Mürbeteig steht.

Dass man alles vermischen und dann den Teig schnell mit einer Küchenmaschine kneten sollte, deute ich so, dass ich die Knethaken durch meine Finger ersetzen darf. Stromsparend.

Dann forme ich auf einem großzügig mit Folie belegten Holzbrett ein 2 cm hohes Rechteck und wickle ihn ein.
Der Teig muss nach Rezept mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen, also lasse ich ihn ein paar Stunden, damit er richtig fest wird.

Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, den ausgewickelten Teig auszurollen und ihn zu formen, sodass die Kekse auch lecker aussehen.
Ich nehme ein scharfes Messer und schneide schnell gleichmäßig breite Teigstreifen, um die dann quer zu rechteckigen Keksen zu schneiden. Weder das Nudelholz noch das größere Schneidbrett müssen also heute gespült werden.

Ofen auf 180° Ober- und Unterhitze, Kekse aufs Backpapier und 20 Minuten lang backen. Dann dürfen sie sich abkühlend erholen, werden dabei fester und bleiben dennoch locker.

Sie werden uns in der nächsten Zeit als Ersatz für Müsli und spülmaschinengeeignete Müslischalen dienen.

Einfach in die Hand nehmen und naschen.

mit Haltigkeit

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